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WAS KOSTET EINE RASSEKATZE?

Warum sind Rassekatzen so teuer? Wir zahlen, ohne zu fragen, 1000 € für einen Yorky. Aber wenn man uns den Preis für eine Rassekatze nennt, schlagen wir die Hände über dem Kopf zusammen. Ist es der Stammbaum, der den Preis so in die Höhe treibt? Wo liegt überhaupt der Unterschied zwischen einem Tier mit oder ohne Stammbaum?

Die Kosten für die Erstellung eines Stammbaums sind erschwinglich, sie liegen so um die 15 € pro Tier.  Hier kann die Ursache also nicht liegen.

Ziel eines verantwortungsvollen Züchters muss es immer sein, gesunde, typvolle und charakterlich einwandfreie Tiere zu ziehen.  Die erste Voraussetzung hierfür ist die sorgfältige Auswahl der Elterntiere. Heute wird die Suche durch Internet sehr erleichtert, aber es bleibt nicht aus, dass man Ausstellungen und verschiedene Züchter besuchen muss. Zahlreiche Telefonate müssen geführt werden, unter Umständen muss man lange Zeit warten und viele Kilometer zurücklegen, um geeignete Tiere zu erstehen.

EKATERINA DU PALAIS D'HIVER / Deutschland

Alles in allem liegen die Kosten für die Beschaffung eines guten Kätzchens bei mindestens 1000 bis 1500 Euro. Es ist nicht selten, dass vielversprechende Kitten letzendlich zur Zucht untauglich sind, sei es dass Defekte auftreten, es können sich gesundheitliche Probleme ergeben, oder das Tier wird einfach nicht so gut wie erwartet. Dann beginnt die Suche von vorn.

Der Züchter muss Mitglied bei einem anerkannten Verein sein, ein Zwingername ist von Vorteil, da er die unverwechselbare Herkunft der Tiere ausweist. Die Zuchttiere müssen im Verein  eingetragen sein. Dazu müssen sie einen lückenlosen Stammbaum bis in die fünfte Generation aufweisen. Nur der Verein kann Stammtafeln ausstellen, die die Reinrassigkeit der Tiere garantiert.  Aber es ist Vorsicht geboten : Auch hier gibt es Piraterie und Dokumentenfälschung.

Die WCF hat sich ihr Logo patentieren lassen, um rechtlich gegen nicht anerkannte Gruppierungen vorgehen zu können, die bisher ohne Skrupel das Logo mitbenutzt haben, um Mitgliedschaft und somit die Qualität der Tiere, mit denen sie handeln vortäuschen zu können.

ELESCO VOM PARTHENSTRAND Leipzig - Deutschland

MARA DELLA TUVA / YAMAL Cattery Italien

Aber die Vereine garantieren nicht nur die Reinrassigkeit der Tiere. Sie veranstalten regelmässig Ausstellungen, in welchen wir unsere Tiere dem Publikum präsentieren können und wo internationale Experten die Qualität unserer Tiere kontrollieren und bestätigen. Ein Tier, das in die Zucht eingehen soll, muss zumindest ein “vorzüglich" erhalten haben.

Die Teilanhme an den Ausstellungen ist für die Züchter mit hohen Kosten verbunden, besonders, wenn man von weit her anreisen muss (Anmeldegebühr, Reisekosten, Hotels, auswärts essen. Usw. Schnell sind 600 bis 700 Euro beiseammen) und in keinem Fall bekommen die Gewinner Geldpreise, wie von vielen angenommen wird.

Die Kontrolle der Vereine erstreckt sich noch viel weiter. Jeder Züchter, der einem Verein angehört, unterwirft sich freiwillig wichtigen Vorschriften, die vor allem über die Gesundheit und das Wohlergehen der Zuchttiere und der Kitten wachen. Besonderer Schutz wird der Katze und ihren Jungen angediehen, aber auch die Katerhaltung ist geregelt.

CARIBEÑA SIBERIAN BASTET / Lissabon

Das Mindestabgabealter für Kitten ist drei Monate: Frühestens dann kann man davon ausgehen, dass das Jungtier grundimmunisiert ist, dass es die Umstellung vom Muttermilch auf Trockenfutter einigermassen überstanden hat und dass es ausreichen sozialisiert ist, um sich zu einem fröhlichen und ausgeglichenen Stubentiger zu entwickeln. Immer wieder erhalten wir Anfragen nach Kitten, die nicht älter als 6 bis 8 Wochen alt sind, sogar Neugeborene werden angefragt (ich frage mich ernsthaft wozu????)

Die Tatsache, dass viele Tierhandlungen Kitten in diesem Alter abgeben, unter dem Vorwand die Leuten wollten sie so klein, rechtfertigt diese Vorgehensweise keineswegs. Sie erzielen einen schnelleren Umsatz, sparen Futter- und Tierarztkosten, wälzen Kosten und Risiken auf ahnungslose Käufer ab. Hier sind sich Tierärzte und Züchter einig: Es ist ein Unding, die Risiken für das Kitten und damit für den Káufer sind ungeheuer gross.

Im Verein sind die jährlichen Würfe einer Zuchtkatze, sowie das Mindestalter der Elterntiere reguliert. Ohne Kontrolle könnte eine Katze zwei bis drei Mal im Jahr werfen.  Zwangsläufig würde das ihre Gesundheit bis an die Grenzen belasten und sich unmittelbar auf die Kätzchen übertragen. Immer wieder sehen wir Bilder von illegalen “Zuchtfabriken”, wo Muttertiere mit ihren Jungen in erbärmlichen Verhältnissen gehalten werden, ein hoher Anteil von diesen Tieren geht zugrunde, aber die Gewinne reichen aus, um dieses florierende Geschäft weiter zu betreiben.

SPOOKY FOREST'S VALERIE Palais d'Hiver / Deutschland

Ein Züchter lässt seine Katze höchsten einmal im Jahr decken. Nur so hat sie ausreichend Zeit, sich zu erholen und den nächsten Wurf in Topform grosszuziehen.

Aus dem bisher dargelegte dürfte klar geworden sein, dass ein verantwortungsvoller Züchter in erster Linie Tierfreund sein muss, dem die Qualität und die Gesundheit seiner Tiere über alles geht. Wir müssen tief in die Tasche greifen für Spezialfutter, Kaufpreis guter Tiere, Vereinskosten, Tierarzt, Dokumentation, PC und Internet, eine gute Digitalkamara ist unerlässlich, Ausstellungen, Streusand, Spielzeug, Kratzbäume, Medikamente, Deckgebühren, Friseur, Vorsorge, Ultraschalluntersuchungen, Labortests, Anzeigen in der Fachpresse, …… Haben Sie zusammengezählt? Und in der Regel stellen wir weder unsere Arbeitszeit noch den benötigten Raum in Rechnung, der in Madrid und anderen europäischen Grosstädten nicht gerade preisgünstig ist.

Im Unterschied dazu, müssem profesionelle Tierhändler an jedem Tier Geld verdienen. Sie müssen darüberhinaus Steuern, Angestellte, hohe Mietkosten etc. bezahlen.  Sie tun es jedoch innerhalb der legalen Bestimmungen.

Das kann man aber von vielen illegalen und unkontrollierten Tierproduzenten nicht mehr sagen. Wir wissen, dass sie Jungtiere aller Rassen in engen Käfigen halten   oder in  Lieferwagen zusammenpferchen und in zwei Tagen Europa durchqueren. Sie stecken immense Gewinne auf Kosten der Tiere ein, die diese Prozedur oft nicht überleben. Es ist ein Verbrechen an den Tieren und ein Betrug an den Käufern.

HERMINE VON DER SANNOSCHKA Madrid / Spanien

Niemand kann garantieren, dass ein Tier nicht erkrankt. Der Züchter jedoch kann garantieren, dass es unter den bestmöglichen Bedingungen aufgezogen wurde, dass die Mutter gesund ist und es lange bei ihr bleibt, dass beide das beste Futter erhält,  dass es konsequent tierárztlich überwacht wird, dass es entwurmt wird und der Impfplan eingehalten wird, und nicht zuletzt, dass es im Familienverband gross wird, was für die nahtlose Eingliederung in seine neue Familie sehr wichtig ist.

Einige Züchter haben Berechnungen aufgestellt, wonach die Aufzucht eines Rassekätzchens unter diesen Bedingungen im Schnitt um die 500 Euro kostet, hier sind weder Arbeitszeit noch Raum einberechnet. ¿Kein grosses Geschäft, nicht wahr?  Zweifelsohne ist das viiel Geld? Hinzu kommen die Risiken, die nicht zu unterschätzen sind.

5 Monate lang hüten wir unsere Mutterkatze und ihre Jungen wie unseren Augapfel. Trächtige Katzen sind anfällig für Erkrankungen und Unfälle. Wenn  sie unglücklich stürzt oder aus anderen Gründen  ihre Jungen verliert, dann war alles für die Katz'.

PASHA SIBERIAN BASTET / Madrid